Bacterioästhetik Artificial

„Kunstwerke dürfen berühren und inspirieren;
es bedarf keiner Interpretation“.

Erich Schopf

Bacterioaesthetik Artificial Nr. 1

Ich empfinde die Kompositionen der Bacterioästhetik natural als das „Naturschöne“. Es ist ein wesentlicher Gegenstand der Ästhetik, der in der Philosophie des Schönen seit dem 18. Jahrhundert eine bedeutende Rolle spielt. Für mich ist das Naturschöne ein Heiligtum und steht somit an oberster Stelle. Auch für Immanuel Kant stand das Naturschöne über dem Kunstschönen, ganz im Gegensatz zu Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der das Kunstschöne höher als das Naturschöne einstufte, „weil jenes aus dem Geiste hervorgebracht ist“.

Werke der Bacterioästhetik artificial sind sogenannte Falsch- oder Fehlfarbendarstellungen der Bacterioästhetik natural. Wissenschaftler verwenden solche Darstellungen, um feine Nuancen eines Farbtons oder einer Graustufe in einem Bild deutlich unterscheidbar zu machen. Für die Kunst bedeutet die Anwendung des Verfahrens eine stimmige Erweiterung der Nuancenvielfalt. Durch eine zusätzliche Farbgebung lassen sich nämlich Strukturen hervorheben oder zurücknehmen. Die Anordnung von Farbkontrasten sowie Abstufungen von hellen und dunklen Farben ermöglichen eine lebendige Gestaltung. Farben und Formen können sich überlagern und wiederholen, dadurch kommen Akzente durch Gegensätze zustande. Diesen Vorgang empfinde ich als das „Kunstschöne“.

Die Werke

Werke dieser Kunstrichtung werden als streng limitierte Pigmentkunstdrucke angeboten.

Kunstwerke der Bacterioästhetik Artificial